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Grosse Regionale, «Ex Libris» und «Living in a Box»

Sonntag, 26. Januar 2020, 13.30 Uhr
Kunst(Zeug)Haus und Alte Fabrik (Parkplätze auch im Albuville)

Der Spirit der neuen Kuratorinnen ist spürbar, ihre erste «Grosse Regionale» und die Sammlungsausstellung «Ex Libris. Literatur und Schrift in der Sammlung Bosshard» ein Muss. Jurymitglieder erläutern anhand von Beispielen Auswahlkriterien (Eigenständigkeit, Relevanz, Verortung, siehe Jurybericht unter www.kunstzeughaus.ch/ausstellungen/aktuell). Den Schluss bildet das Projekt «Living in a Box», eine multimediale Performance (Malerei, Musik, Poesie, Schauspiel) von Chantal Hediger und Syléna Vincent. Eintritt frei. Anschliessend Apéro. Anmeldung für Performance bis 18. Januar erforderlich über www.livinginabox.art (beschränktes Kontingent)

Des Gletschers Kern im Kunsthaus Glarus

Montag, 17. Februar 2020, 18.30 Uhr
Kunsthaus Glarus

Das Kunsthaus Glarus, das 1952 vom bekannten Glarner Architekten Hans Leuzinger erstellte Gebäude, wurde im Herbst 2019 nach einjähriger Sanierungszeit wiedereröffnet. Nach einem Einblick ins Sanierungs­konzept und ins neu zugängliche Sammlungsdepot erhalten wir eine Führung durch die Ausstellung «Des Gletschers Kern» der beiden Glarner Künstler Fridolin Walcher und Martin Stützle. Beide waren im Mai 2018 eingeladen, zusammen mit Klima- und Eisforschern auf einer Grönlandexpedition mit ihrer Kunst zum Thema Klimawandel und Gletscherschwund Stellung zu beziehen.

Weitere Infos: www.kunsthausglarus.ch

Digitales Ortsmuseum und «Alpinale» zeigen Vielfalt

Montag, 16. März 2020, 18.30 Uhr (Alpinale ab 20.00 Uhr)
Kulturzentrum Eichen, Schänis, (Parkplätze beim Mehrzweckgebäude)

Mit seinem digitalen Ortsmuseum, seinem Museumsweg und seinem Atelierstipendium verbunden mit Ausstellung, zählt Schänis zu den Vorreitern in der Region. Fritz Schoch, Präsident des Kulturvereins (www.kultur-schaenis.ch) führt zusammen mit Simon Schoch durch den Eichen mit Ortsmuseum und der aktuellen Ausstellung von Dani Romer und weiteren «Farbartisten». Im zweiten Teil des Abends präsentiert der Kulturverein fünf prämierte Werke aus dem Kurzfilmfestival «Die Alpinale 2019», darunter «Balcony», Gewinner des Jury- und Publikumspreises (www.alpinale.at).


Mitgliederversammlung und Vielfaltsdebatte:
«Du sollst Dir (k)ein Bild machen!»

Montag, 30. März 2020, 18.30 Uhr
Gemeindesaal, Dorfstrasse 6, 8717 Benken
(Parkplätze hinter Rest. Rössli, unterhalb Schulhaus)

Die 12. Ordentliche Mitgliederversammlung im Gemeindehaus Benken findet im Rahmen der «Vielfaltswochen – gegen Rassismus» statt. Benken empfängt uns während diesen «Aktionswochen» mit Kunstwerken aus den interkulturellen Porträt-Malkursen, die auch von KulturZürichseeLinth unterstützt wurden (Detailangaben folgen im Reminder). Nach der Versammlung mit Imbiss weist der Historiker und «post­koloniale Aktivist» Hans Fässler, St. Gallen, in einem Kurzreferat anhand von Illustrationen auf geschichtliche Hintergründe von Stereotypen über Menschen hin. Die Sklaverei und das koloniale Erbe hinterlassen weiterhin Spuren. Falkultativ ab 17.30 Uhr: «Kunstparcours Benken»


Lachner Kunststück 2020. Üsi Sammlig

Mittwoch, 15. April 2020, 18.00 Uhr
Temporäres Kunsthaus, Winkelweg 7, Lachen

Seit fast 50 Jahren kauft die Gemeinde Lachen lokale Kunst an und besitzt rund 350 Objekte – Skulpturen und Brunnen im öffentlichen Raum sowie Gemälde, Fotografien, Zeichnungen und Holzschnitte, aufgehängt in den Büros der Verwaltung oder in Archivräumen eingelagert. Unter der Leitung der Kuratorin und Kunst­historikerin Silja Risi wird der Bevölkerung erstmals eine repräsentative Auswahl in der drei Wochen dauernden Ausstellung gezeigt.


sharity – teilen, tauschen, verzichten

Montag, 25. Mai 2020, 18.30 Uhr
Kunst(Zeug)Haus

Die Ausstellung thematisiert mit dem «Teilen» eine zum Lifestyle avancierte Urform unseres Daseins und hinterfragt, aus welchen Gründen wir was teilen und wie sich unsere Gesellschaft dadurch verändert. Anhand von Kunstwerken spürt die Ausstellung einem gesellschaftlichen Trend nach, der einen grossen Aktualitätsbezug aufweist. Die Besucherinnen und Besucher werden dazu eingeladen, darüber nachzudenken, wann Teilen in ihren Lebensstil passt und wo es für sie Sinn macht, zukünftig (mehr) zu teilen.

Weitere Infos: www.kunstzeughaus.ch


Atelierbesuch: Aramis Navarro

Montag, 22. Juni 2020, 18.30 Uhr
Atelier Aramis Navarro, Hombrechtikerstr. 61, Jona

Aramis Navarro öffnet für uns die Türen seines Ateliers, welches eigentlich ein Schwimmbad ist und lässt uns in sein künstlerisches Schaffen eintauchen: luftig-zarte Gemälde, mit welchen er auf sich aufmerksam macht. Er spielt mit Leerräumen, setzt Farben sparsam ein und schreibt einzelne Worte auf die Leinwand, wie «Mutige Feige», «Knobligatorisch» oder «herrlich dämlich». Einzelausstellungen 2018 im Kunst(Zeug)Haus und im Lagerhaus St. Gallen, Mitwirkung an der Grossen Regionalen 2019 in der Alten Fabrik.

Weitere Infos: www.aramisnavarro.com


«Kunst und Kirche»

Samstag, 29. August 2020, 14.30–15.30 Uhr
Grossmünster / Fraumünster, Zürich

In den Seitenschiffen des romanischen Grossmünsters und im Chor des Fraumünsters, die beide zu den ältesten Kirchen in Zürich gehören, haben Sigmar Polke (Grossmünster) und Marc Chagall (Fraumünster) je einen Farbfensterzyklus mit religiöser Aussage geschaffen. Sowohl das Werk von Sigmar Polke, als auch dasjenige des um fast 60 Jahre älteren Marc Chagall beinhalten alttestamentliche Geschichten und Figuren, die auf den kommenden Messias verweisen. Die Gegenüberstellung des Ironisten, Alchemisten und Universalisten Sigmar Polke, mit dem in der jüdischen Tradition verwurzelten Marc Chagall, vermittelt einen vertieften Einblick in das Schaffen der beiden grossen Künstler.


Winterthurer Kunst- und Fotomuseum

Sonntag, 4. Oktober 2020
Winterthurer Kunst- und Fotomuseum
10.30 – 11.30 Uhr: Lutz & Guggisberg
13.30 – 14.30 Uhr: Street. Life. Photography.

«Galaxy Evolution Melody» betitelt das Zürcher Künstlerduo Andres Lutz (1968 in Wettingen geboren) & Anders Guggisberg (1966 in Biel geboren) seine dreiteilige Videoarbeit. Auf an der Wand montierten Flachbildschirmen sind skurrile Bildkompositionen aus Atelierresten, Alltags- und Fundgegenständen zu erleben, die sich einstellen, nur um im nächsten Moment vollständig durcheinander zu wirbeln und dabei ganz nebenbei jeglichen Gültigkeitsanspruch des klassischen Bildes zu unterlaufen.

Die Ausstellung «Street. Life. Photography.» präsentiert eines der spannungsvollsten Themen der Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts: die Street Photography. Dabei werden zeitgenössische Arbeiten wie auch Klassiker der Street Photography von FotografInnen wie Diane Arbus, Robert Frank oder Joel Meyerowitz gezeigt.

Weitere Infos: www.kmw.ch | www.fotomuseum.ch


Der Kunstmaler Willy Fries –
Archiv- und Ausstellungsbesuch

Donnerstag, 12. November 2020, 18.30 Uhr
Archiv Willy Fries, Ebnaterstrasse 34 B, Wattwil

Der in Wattwil aufgewachsene Willy Fries bricht 1929 sein Studium an der Universität Zürich zugunsten einer Laufbahn als freier Künstler ab. Es folgen Ausbildungsaufenthalte u.a. in Paris in der Académie de la Grande Chaumière mit Fernand Léger und 1929 – 1934 in Berlin, hier Kontakt mit der bekennenden Kirche um Dietrich Bonhoeffer. Ab 1935 entsteht mit dem Gemäldezyklus Die grosse Passion, der die Leidensgeschichte Christi in der damaligen Gegenwart und mit dem Toggenburg als Kulisse schildert, sein Schlüsselwerk. Es steht für Widerstand und Schuldeingeständnis – auch der Schweiz – im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und für den Wunsch nach Frieden. Das Werk wurde von politischer Seite vehement angegriffen und instrumentalisiert.

Silvan Altermatt von der Stiftung Willy Fries führt uns durch das eindrückliche Archiv.

Weitere Infos: www.willy-fries.ch


Brucherseifer und «Monte Verità in Amden» –
Ein Streifzug durch Randbereiche der Kunst

Samstag, 12. Dezember 2020, 13.30 Uhr
Ortsmuseum Amden

Der Grafikdesigner, Illustrator und Videokünstler Stefan Brucherseifer zeigt erstmals einen Querschnitt seines Schaffens im Kunstmuseum Amden. Nebst seinem Werk lernen wir Herausforderungen und Visionen eines jungen Künstlers kennen, der Kunst zum Brotberuf machen will. Auch im zweiten Teil geht es um Visionen: Bruno Glaus wirft einen Blick zurück auf die Künstlerkolonie am Grappenhof in Amden aus dem letzten Jahrhundert (1901 – 1912): Okkultisten, Spiritisten, Hochstapler – Josua Klein und Tempelbauer Fidus u.a.; Roman Kurzmeyers Buch dazu liegt im Shop auf.